www.Nachrichten-Lebensrecht.eu

 

Nachrichten Europäischer Bürgerinitiativen

ZUM SCHUTZE DES LEBENS UND DER MENSCHENWÜRDE

EBI


Feindliche Medien


„Die Presse ist eine Großmacht zur Förderung der Niedertracht".

Das schrieben die schweizerischen Bischöfe im Jahr 1873. Und weiter: „Was liest man in diesen Presseerzeugnissen? (Heute: Was verbreiten die Medien?) Schreiende Verleumdungen, die gegen Priester und Ordensleute verbreitet werden, skandalöse Tatsachen, die man nach Belieben erfindet und mit Absicht gegen ihre Ehre und ihren guten Ruf ausbreitet, eine schon hundertmal widerlegte historische Lüge, die aber immer wieder aufs neue mit der größten Schamlosigkeit, mit der empörendsten Gehässigkeit vorgebracht wird.
Dann ist es eine boshafte Interpretation oder besser Fälschung der katholischen Glaubens- und Sittenlehre - dann ist es die Erniedrigung, Verspottung und Verhöhnung der heiligen Geheimnisse, und oft ist es eine bunte Musterkarte aller möglichen durcheinander geworfenen Gottlosigkeiten, die man den Augen der Leser bietet".
 

Die Bischöfe Österreichs schrieben im Jahr 1885:
„Wenn die Leser (heute auch die TV-Zuschauer) oft wüßten, welche Leute das sind, die ihnen die tägliche Geisteskost darbieten, sie würden mit Ekel gegen diese Blätter erfüllt werden und ihren Bezug einstellen. Für die größte Lehrkanzel der Zeit, die Presse, taugt jede verlorene Existenz."
Der 5. österreichische Katholikentag veröffentlichte in einer Stellungnahme im Jahr 1905 u.a.: „Das Tier, das aus dem Meer aufstieg, 'tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen GOTT: zu lästern Seinen Namen, Sein Zelt, Seinen Himmel und zu kämpfen gegen alles, was heilig ist'.

Das erfüllt die ganzen entsetzlichen Umfang.

Die Existenz GOTTES, Seine Weltregierung, Seine Gebote, die Menschwerdung, die Erlösung, das Gesetz Seiner ewigen Vergeltung werden dem Spott, dem Hohn preisgegeben - das Zelt des HERRN, die von CHRISTUS gestiftete Kirche, in ihrem Ursprung, in ihrem Wirken, in ihren Einrichtungen entstellt, dem Haß, der Verachtung, dem Ingrimm überliefert - alles Edle, alles Heilige, Gute wird verdächtigt und geschmäht, Sittenlosigkeit und Unmoral verherrlicht und gepredigt.

In den Leitartikeln (heute: zur Hauptsendezeit im TV) Kampf gegen die Kirche - in den Nachrichten tendenziöse Entstellung und Verdrehung der Tatsachen, in den Feuilletons Lüsternheit, Zoten, Ehebruch - in den Rezensionen Verherrlichung des Bösen - in dem Inseratenteil Kuppelei und Schand-Annoncen - das ist das altbewährte Rezept für die Geistesnahrung, das diese Zeitungen unserm Volk Tag für Tag vorsetzen.


Und weil bei ihrem Kampf gegen die ewigen Wahrheiten ihnen nichts so im Weg steht als die katholische Kirche, so ist ihr programmmäßiger Feind diese Kirche. Darum verfolgt die Presse den katholischen Klerus und die katholischen Orden... Kein Buch, kein Kunstwerk, kein Theaterstück findet Gnade, außer es huldigt der Loge und der Lüge. Und wie wird diese Presse täglich von der Menschheit aufgenommen? Nicht mit Interesse bloß, nicht mit Neugierde - nein - mit Leidenschaft. Noch vor der leiblichen Nahrung am Frühstückstisch stürzt man sich über die Zeitung und verschlingt ihren Inhalt..."
Das „Hausbuch für christliche Familien" aus dem Jahr 1913, dem diese Zitate entnommen sind, kommentiert:
„Aus dem kann jeder entnehmen, was von gewissen Einwendungen und Vorurteilen zu halten ist, womit leider so viele das Lesen antikirchlicher Zeitungen entschuldigen oder gar verteidigen:
1. 'Aber man darf doch auch nicht einseitig werden. Man muß doch auch wissen, was der liberale Gegner sagt, damit man sich selbst über alle Fragen ein richtiges Urteil bilden kann.'
2. 'Ich kenne meine Religion so gut, als daß mir liberale Zeitungen gefährlich oder schädlich sein könnten. Ich weiß ganz genau, was ich von meinem Glauben, von mei-ner Kirche, vom Priestertum usw. zu halten habe, und darum werden mich die Verdächtigungen, Lügen und Verleumdungen liberaler Zeitungen nicht irremachen...'
 

Wir antworten darauf: Wer kirchen-feindliche Zeitungen regelmäßig liest, der leidet Schaden an seiner religiösen Überzeugung und an seinem guten Eifer.

Das Eisen wird glühend im Feuer und kalt im Schnee, und Verstand und Herz sind ebenso bestimmbar durch die auf sie wirkenden Eindrücke.

Wer Tag für Tag Lügen und Verleumdungen gegen Religion und Kirche vernimmt, der wird, ohne daß er es ahnt und fühlt, die Innigkeit und Festigkeit des Glaubens verlieren. Es geht seiner Seele zum wenigsten wie dem Leib, wenn er lange Zeit schlechte Nahrung und ungesunde Luft in sich aufnehmen muß.

Beide verfallen, wenn nicht einer akuten Krankheit, so doch einem langsamen Siechtum."
 

Quelle:

Dieser Beitrag wurde der Monatszeitschirft "Kurier",Ausgabe Nr. 4 April 2010, der "Christlichen Mitte" entnommen.   www.christliche-mitte.de


 

drucken

zurück