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Kinder- und Frauenfeindlich: Google, ÖBB und
Homo-Adoption
Der Kampf tobt und die Angriffswellen kommen immer
schneller und höher -
Ein kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun
Der Kampf
tobt und die Angriffswellen kommen immer schneller und höher. Der
„Mörder von Anbeginn“ (Jesus über den Teufel) kämpft gegen das Leben
auf allen Fronten und hat Verbündete. Drei Beispiele der Zeit:
Lebensfeindlich vor allem gegen Kinder und gegen die Wünsche,
Interessen und Rechte der Frauen. Ja vor allem der Frauen, denen die
Feinde des Lebens und der Freiheit immer versichern, man wolle sie
achten und verteidigen, sogar mit Hilfe der Gewalt gegen die
Sprache.
Öffentliche Meinung und Politik achte die Menschenrechte überhaupt,
besonders die der Kinder und der Frauen? Das Gegenteil ist wahr!
Beispiele gibt es zum Beleg dieses Aufschreis:
Beispiel 1: Google wird in Zukunft nur noch informieren über die
Möglichkeit abzutreiben, nicht mehr über Einrichtungen, die Frauen
in einer Zwangslage beraten und ihnen helfen wollen! Als ob nicht
viele Frauen sich nach ihrem Kind sehnten und Abtreibung vielleicht
nur unter dem Druck der Umgebung in Erwägung ziehen. Aber Googles
Manager, selbst „pro choice“ oder vielleicht nur zu feige, dem Druck
der Abtreibungslobby zu widerstehen, wollen offenbar, dass Frauen
abtreiben, dass Kinder umgebracht werden. Dass damit auch ihre
Kunden von morgen, die Zahler von jenen Renten, die auch sie, die
Manager, brauchen werden, getötet werden, nicht einmal das bedenken
sie! So weit zu denken reicht das ideologisch kastrierte Hirn dieser
Leute offenbar nicht.
Beispiel 2: Bisher gab es bei der ÖBB (der österreichischen
Bundesbahn) ein Vorteilsticket „Familie“, bei dem alle Kinder gratis
mitfuhren. Jetzt hat man gekürzt: Nur 2 Kinder sind erlaubt, ab dem
3. Kind muss extra gezahlt werden, zwar nur mit dem halben Preis,
aber eben doch! Im Klartext heißt das: Kinderreiche Familien werden
diskriminiert, der Staat signalisiert, dass er „mehr Kinder“ nicht
gerne sieht und die Eltern darum „bestraft“! Das heißt natürlich
auch: Der Staat mischt sich ein, macht Druck auf die Ehepaare und
will ein wenig mit bestimmen, wie viele Kinder sie haben „dürfen“!
Und das alles, obwohl auch Politiker längst wissen müssten, dass der
„demographische Winter“ und seine schlimmen Folgen näher und näher
rücken – vergleichbar dem Klimawandel. Auch dessen Folgen sind noch
nicht ganz abzuschätzen, aber sicher ist: Sie werden nicht
aufzuhalten sein und keineswegs nur angenehm sein. Sicher ist: Die
Maßnahme der ÖBB ist weder kinder - noch frauenfreundlich und macht
den kinderreichen Familien das Leben noch schwerer als es ohnehin
ist!
Herzliche Einladung, für eine Änderung der ÖBB Vorteilscard zu
unterschreiben:
http://www.citizengo.org/de/1588-nein-zur-benachteiligung-von-mehrkindfamilien-durch-die-oebb
3. Beispiel: Man diskutiert, ob auch Homosexuelle Kinder adoptieren
dürfen im Sinn des „gleichen Rechts“ für alle! Jeder Mensch, der
sachlich darüber nachdenkt, kann nur zu einem klaren Nein kommen und
dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens geht es bei Adoption immer um
eine Notlage von Kindern, nicht um die Wünsche von Erwachsenen. Das
Wohl des Kindes ist das zentrale Thema, von dem her die Frage zu
beantworten ist. So wie von der Erbsünde gezeichneten Menschen sind,
gibt es auch in der Familie keine absolute Sicherheit, dass das
Kindeswohl in allen Familien gesichert ist und bleibt. Darum gibt es
das Jugendamt, dass in Notfällen eingreifen kann und soll. Aber, und
das sagen einmütig Hausverstand und Wissenschaft: Das Kind braucht
zu seiner Entwicklung Vater und Mutter, Mann und Frau, und diese
spielen dabei keine austauschbare „Rolle“, sondern haben
entsprechend ihrer Männlichkeit und Weiblichkeit eine je andere
Stellung und Aufgabe für das Kind. Die Forschung zeigt außerdem
eindeutig, dass Mutter und Vater in der Beziehung zu ihren Kindern
nicht austauschbar sind (Ch. Vonholdt).
Zweitens ist zu bedenken, dass homosexuell lebende Paare der
Entwicklung des Kindes nicht nur nicht ebenso gerecht werden können
wie ein Ehepaar, sondern auch: Die Gefahr des Missbrauchs ist bei
homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen (Vgl Dariusz
Oko). Wenn die homosexuelle Neigung eine „Unordnung“ im Bereich der
Sexualität ist, ist zu erwarten, dass sich diese auch in einer
anderen Richtung manifestieren kann, nicht muss, aber eben kann! Das
ist kein pauschales moralisches Urteil über alle Homosexuelle,
sondern sagt nur etwas aus über Versuchbarkeit, Gefährdungen und die
Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs!
Es ist ja auch kein Pauschalurteil über Männer, wenn man feststellt,
dass Missbrauchstäter viel häufiger Männer sind als Frauen. In der
kirchlichen Tradition spricht man bezüglich aller Sünden von einer
„entfernten“, höheren“ oder „nächsten“ „Gelegenheit zur Sünde“, die
je nach Gefahrenstufe zu meiden sei. Wer Kinder, für die es ohnehin
Adoptiveltern gibt, zu einem homosexuellen Paar gibt, schafft die
genannte „nächste Gelegenheit“! Nur darum geht es, und das sehen
auch kluge Homosexuelle so! (Vgl. Ch. Vonholdt in Die Tagespost
2008, Index Adoption; G. Kuby, Die globale sexuelle Revolution,
147ff. - Dawn Steffanowicz in Tagespost 8.3.2023).
Drittens gibt es kein „Recht auf ein Kind“, schon gar nicht wegen
eines persönlichen Wunsches. Kinder bereiten in der Regel auch
Freude, aber der Wunsch nach dieser Freude begründet kein „Recht“,
das der Staat verwalten kann. Auch mit der „Rechtsgleichheit aller
Bürger“ hat das nichts zu tun! Bei jedem Menschen gibt es unzählige
Berufe oder Tätigkeiten, die er nicht ausüben kann, weil ihm die
Voraussetzungen aus irgendeinem Grund mehr oder weniger fehlen.
Viertens: Wer für die Adoption von Kindern durch Homosexuelle
eintritt, übergeht nicht nur das Kindeswohl. Denn zugleich setzt er
stillschweigend voraus, die Fähigkeiten einer Mutter oder eines
Vaters im Falle eines lesbisches Paares seien unbedeutend und
ohnehin nur eine „Rolle“, die sie oder er spielen, nichts Echtes,
und darum auch durch einen gleichgeschlechtlichen Partner ersetzbar.
Wahr ist vielmehr: Die mütterliche Liebe ist in ihrer Art etwas ganz
Besonderes, eine Liebe, die „so“ nur eine Frau schenken kann! Das
Gegenteil zu behaupten, wie es heute üblich ist, widerspricht der
Erfahrung aller Zeiten und Völker.
Abgesehen von tragischen Ausnahmen: Es gibt kein Volk und keinen
Menschen, die nicht wüssten, was eine Mutter ist, wie sie sein
sollte, wie unersetzlich kostbar sie ist! Wer für Adoption von
Kindern durch Homosexuelle redet, missachtet Frauen und damit auch
seine eigene Mutter!
Allen diesen drei Beispielen gemeinsam: Es handelt sich um
Missachtung des Kindeswohles und um Bevormundung und
Missachtung der Frauen, besonders ihrer Mütterlichkeit!
Es ist an der Zeit, die Schweigespirale zu durchbrechen und mutig zu
sagen, dass diese Entwicklungen nicht richtig sind. Das ist unser
Zeugnis als Christen, die sich in der Geschichte immer den Aermsten
und den unverstandendsten Themen gewidmet haben.
rel01-1/Quelle: kath.net. 2.5.2014 |